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Sondierungsergebnis und die Reaktionen:

"Ich bin immer noch hin- und hergerissen"

"Letztendlich hat sich der Ministerpräsident durchgesetzt", sagt Armin Waldbüßer. Überraschend ist für den neuen Landtagsabgeordneten der Grünen aus dem Wahlkreis Neckarsulm nicht, dass es bei Grün-Schwarz bleibt. Waldbüßers Tendenz ging zunächst in Richtung Ampel. Aber nach dem, was er mitbekommen habe, sei es wohl der richtige Weg mit der CDU. "Ich bin immer noch hin- und hergerissen", sagt der Obersulmer dennoch. "Schade, dass es um eine Stimme nicht für Grün-Rot gereicht hat."

gruene-bw.de/2021.04.03-Sondierungsergebnis-GrueneBW-und-CDU-BaWue.pdf

stimme.de/landtagsabgeordnete-aus-der-region-aeussern-sich-ueber-koalitionsverhandlungen-von-cdu-und-gruene

1. Fraktionssitzung mit Armin:

Erfrierungsschutzstation Heilbronn: Kretschmann spricht mit Ehrenamtlichen

Ministerpräsident Kretschmann sieht ehrenamtliches Engagement als sinnstiftende Aufgabe in unserer Gesellschaft
Die Grüne Abgeordnete Susanne Bay hatte Ministerpräsident Kretschmann zum digitalen Besuch eingeladen. Im Hinblick auf das Thema „Wachsen wir über uns hinaus“ berichteten Hannes Finkbeiner, Geschäftsführer der Aufbaugilde, seine Mitarbeiterin Bärbel Schulze sowie die Ehrenamtlichen Dobora Gambalonga und Sandra Schadt über die Arbeit in der Erfrierungsstation Heilbronn. 16 Wohnungslose können dort je Nacht in den kalten Monaten übernachten.
Kretschmann war sehr berührt von den Schilderungen der Ehrenamtlichen, die ihre Engagement bewusst in der Coronakrise aufgenommen haben: "Ich freue mich sehr, mit welcher Frische Sie Ihrer Aufgabe nachgehen. Eine Aufgabe, die Sinn ergibt, ist das, was uns durchs Leben bringt", so Ministerpräsident Kretschmann. "Wie in der Politik, sie muss keine Spaß machen, sie muss Sinn ergeben." Er freue sich, dass die Krise Menschen dazu bewege, sich für die Gesellschaft einzubringen. Damit funktioniere die soziale Temperatur in unserem Land und dafür sei er sehr dankbar.
Einen ausführlichen Bericht oder den Podcast zur Veranstaltung finden Sie unter folgenden Links:
→ Ausführlicher Bericht
→ Podcast

Gute Bildung für alle!

In einer Videokonferenz informierte sich Armin Waldbüßer, unser Grüner Landtagskandidat im Wahlkreis Neckarsulm, bei Hochschulprofessor Dr. Niels Biethahn über die Auswirkungen der Bildungspolitik an unseren Schulen und Hochschulen. Das Spektrum der Diskussion reichte von der Gemeinschaftsschule über G8 oder G9 und Inklusion bis hin zu den latenten Problemen bei der Infrastruktur und der personellen Ausstattung auf allen Ebenen. Prof. Biethahn stellte klar die Anforderungen an das Bildungssystem der Zukunft heraus: Die Stärkung der digitalen Kompetenz und die Sensibilisierung für die Notwendigkeit zur Dekarbonisierung unseres Lebens. Um dies zu erreichen, sei es dringend notwendig, Planung und Gesetzgebung im Bildungswesen unter die Partizipation aller Beteiligten zu stellen. So versicherte der Waldbüßer am Ende der Diskussion, dass er, sollte er am Sonntag gewählt werden, einen seine Schwerpunkte in der politischen Arbeit auf die Bildungspolitik legen werde.

Zwei Experten in Sachen Sportvereinspolitik trafen sich per Videokonferenz zum Gedankenaustausch:
Armin Waldbüßer, Grünen-Kandidat für die Landtagswahl im Wahlkreis Neckarsulm und seit zwei Jahrzehnten Vorsitzender des TSV Willsbach und Lars Maximilian Schweizer, Sportexperte der Grünen und Bundestagskandidat für den Wahlkreis Neckar-Zaber. Schweizer erläuterte das von der Landesregierung angestoßene Unterstützungspaket für die Sportvereine in Baden-Württemberg. Sport, vor allem im Amateurbereich, sei aus Sicht der Grünen eine der wichtigen Säulen für das soziale Leben in der Gemeinschaft. Mit dem umfangreichen Fördertopf solle garantiert werden, dass kein Verein durch coronabedingte Einnahmeausfälle in Schwierigkeiten gerate. Waldbüßer betätigte, dass die Hilfen, organisiert durch den Landessportbund, ohne bürokratische Hürden und rechtzeitig bei den Sportvereinen angekommen seien.

Armin Waldbüßer, Grüner Landtagskandidat im Wahlkreis Neckarsulm und Beate Müller-Gemmeke MdB, arbeitspolitische Sprecherin der Grünen Bundestagsfraktion, laden am Dienstag, 2. März 2021 um 19 Uhr zum Online-Talk zum Thema Grüne Garantiesicherung ein.
Es ist Zeit, Hartz IV hinter uns zu lassen, denn es beruht auf der falschen Annahme, arme und erwerbslose Menschen seien an ihrer Situation selbst schuld. Die Corona-Krise zeigt deutlich, wie schnell Menschen unverschuldet in Not geraten können. Unser derzeitiges Grundsicherungssystem schützt Menschen nicht ausreichend vor Armut und Ausgrenzung. Deshalb fordern wir eine grundlegende Reform und haben mit der Grünen Garantiesicherung ein umfangreiches Alternativkonzept zu Hartz IV vorgelegt. Uns geht es um Unterstützung auf Augenhöhe, mit Vertrauen und ohne Sanktionen. Mit der Garantiesicherung garantieren wir das soziokulturelle Existenzminimum. Wir holen Kinder mit einer eigenständigen Kindergrundsicherung raus aus Hartz IV. Gleichzeitig fordern wir bei der Arbeitsförderung einen Systemwechsel. Gerade langzeitarbeitslose Menschen brauchen Chancen und Perspektiven. Statt Hartz IV wollen wir Bündnisgrünen eine Garantiesicherung, die Armut verhindert und die Gesellschaft zusammenhält.

Armin Waldbüßer, Grüner Landtagskandidat im Wahlkreis Neckarsulm, hatte Gesundheitsminister Manne Lucha MdL zum Online-Austausch eingeladen. Lucha berichtete vom aktuellen Status der Impfstrategie. In Baden-Württemberg wurden im ganzen Land Impfzentren geschaffen, um möglichst schnell viele Menschen gegen das Corona-Virus impfen zu können. Da Impfstoff weiterhin knapp ist, sind die Strukturen weit von der Volllast entfernt. Wenn ausreichend Impfstoff vorhanden ist, können in Baden-Württemberg bis zu 60.000 Impfungen pro Tag stattfinden. Zudem gab Manne Lucha bekannt, dass mit einem Konzept für „Impf-Aktionen vor Ort“ Impfungen direkt in interessierten Kommunen ermöglichen, sobald genügend Impfstoff vorhanden ist. Impfarzt Dr. Gerhard Veits berichtete von seinen bisherigen Erfahrungen. Für ihn sei es unabdingbar, dass das Pflegepersonal in den Pflegeheimen durchgeimpft werden müsse, um die Verbreitung dort einzudämmen. Mittelfristig müssten die Hausärzte in der Lage sein, die Impfungen in ihren Praxen durchzuführen, nicht zuletzt, um die Impfbereitschaft der Bevölkerung zu erhöhen. Im Hinblick auf die Gesundheitsversorgung vor Ort stimmten Armin Waldbüßer und Manne Lucha abschließend überein, im engen Kontakt zu bleiben.

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