Die Grünen im Weinsberger Tal

Wir beglückwünschen das Justinus-Kerner-Gymnasium Weinsberg zur Auszeichnung als Weltethos-Schule

Die Schule wurde von der Stiftung Weltethos ausgezeichnet, weil sie sich seit Jahren für den Dialog mit anderen Kulturen und Religionen einsetzt und zur Werte-Vermittlung beiträgt.

Dabei sind besonders zu würdigen der Austausch mit den Schulen unserer Partnerstädte in Frankreich, England und Italien; die Begegnung mit Vertretern von Judentum, Islam und Buddhismus und die Vermittlung der Werte Gewaltlosigkeit, Solidarität, Toleranz und Gleichberechtigung von Mann und Frau. Darin sind sich alle Weltreligionen und alle ernstzunehmenden Weltanschauungen einig.

Auch uns Grünen liegt das besonders am Herzen. Deshalb werden wir das JKG bei diesem Bemühen nach Kräften unterstützen.

jkg-weinsberg.de/auszeichnung-zur-weltethos-schule

stimme.de/Gymnasien-setzen-deutliches-Zeichen-fuer-die-Gemeinsamkeit

stimmt.de/2018/juli

weltethos.org



Willkommenskultur in Weinsberg

©wikipedia, Eva K.

Asyl“, griech. für „Sicherheit“ bzw. „Unverletzlichkeit“.

Bei der Gemeinderatssitzung am 27. Jan. stand dieses Thema erstmals auf der Tagesordnung zusammen mit einem Bericht von Dekan Ottmar über die Aktivitäten der „Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen“ (ACK) in Weinsberg. Die Öffentlichkeit wurde erstmals darüber informiert, dass in diesem Jahr ab Ende Mai etwa 100 Neubürger zu erwarten sind:

80 Personen, die um Asyl nachsuchen und für höchstens zwei Jahre in Gemeinschaftsunterkünften wohnen werden, bis über ihren Antrag entschieden wurde. Und 15 Personen, deren Antrag schon anerkannt wurde und die von der Stadt in Wohnungen untergebracht werden sollen.

Dekan Ottmar hat im Namen der ACK die Bereitschaft von Christen und Kirchen signalisiert, Neubürger willkommenzuheißen und zu unterstützen. Er hat aber auch deutlich gemacht, dass die Hauptverantwortung nicht bei den Kirchengemeinden liegen kann. In diesem Zusammenhang ist auch zu bedenken, dass der „Runde Tisch Migration“, der bisher ehrenamtlich von Frau Richter von der Diakonischen Bezirksstelle betreut wurde, aus kirchlicher Verantwortung entlassen wird.

Ein kommunaler Integrationsbeauftragter sollte die Koordination dann übernehmen. Bürgermeister Thoma hat zugesichert, dass eine erste Koordinationsveranstaltung zum Thema Asyl von der Stadt durchgeführt werden wird. In diesem Zusammenhang fiel der Begriff „Willkommenskultur“.

Diesen Begriff möchten wir gerne aufgreifen. Was liegt näher, als einen jährlichen Neubürger-Empfang durchzuführen auf einem öffentlichen Platz oder in einem städtischen Gebäude, bei dem vom Bürgermeister im Namen der Bürgerschaft alle willkommengeheißen werden, die sich seit dem letzten Empfang in unserer Stadt niedergelassen haben.

Dabei macht es keinen Unterschied, ob jemand einen großen Geldbeutel hat oder ob jemand ohne Geldbeutel nur seine nackte Haut retten konnte. Die Bürgerschaft wird alle menschlich behandeln.

Als Zeichen dafür könnte zur Begrüßung jedem - als Weinsberger Besonderheit - eine Rose überreicht werden. Die Burg ist zwar nur noch eine Ruine, dennoch symbolisiert auch sie, dass alle „Bürger“ in Weinsberg Schutz und „Geborgenheit“ erwarten dürfen. Die Weinsberger werden für die Sicherheit aller Bürger sorgen, besonders für die, die nirgends auf der Welt mehr sicher sind. Die Head-Hunter der IHK hegen die Hoffnung, dass unter den Neubürgern auch heiß begehrte Facharbeiter sein werden. Diese Hoffnung ist nicht ganz unbegründet.

stimme.de/Den-Menschen-eine-Perspektive-geben

→ gruene-weinsbergertal.de/asyl


Zufahrt zum "Heilbronner Fußweg":

Quelle: weinsberg.de, Rot: Starke-Gerster

→ zur vollständigen Präsentation: weinsberg.de/m299/Home.c51/d568.html

 

Zur kontroversen Verkehrsführung habe ich einen Kompromissvorschlag:  

Man kann ja zunächst die Verlängerung der Schlesienstraße bis zum Lindich-Durchlass bauen. 

Am Steinbruchweg könnte man dann eine mobile Absperrung anbringen, 

so dass alle Baufahrzeuge, die durch den Tunnel passen, auch durchfahren müssen.  

Die wenigen Baufahrzeuge, die nicht durch den Tunnel passen,  

können dann oben über die Schlesienstraße einfahren.  

 

Ulrich Starke-Gerster


Grüne und grünnahe Stadträte und Kandidierende der ABW: Ergebnis: 14,3%

Stadträtin Claudia Glück (gewählt)

 

geb. am 26.08.63,

Flürlenstr. 10, Weinsberg

verheiratet, 2 Kinder

selbstständig, Betreiberin eines Bioladens,

Ich trete als Kandidatin für die ABW an, weil ich in Weinberg lebe und ich die Zukunft Weinsbergs mitgestalten möchte. Ich möchte, gemeinsam mit anderen Ziele formulieren, wie sich Weinsberg zukünftig entwickelt, wie wir Herausforderungen wie Kinderbetreuung, Ganztagesschulen, neue Baugebiete etc. meistern wollen, wie wir gegen unser Schlafstadt-Image vorgehen, wie wir Feste gestalten, wie wir ein Wir-Gefühl entwickeln können.  Ich möchte meinen Wohnort Weinsberg gut gerüstet in die Zukunft schicken.

 

c.glueck@ab-weinsberg.de

Ulrich Starke-Gerster

 

51 Jahre, verheiratet, 2 Kinder

Oberstudienrat und ev. Pfarrer.

Mitglied bei den Grünen (seit Studentenzeiten), bei der GEW, im Vorstand der profamilia Heilbronn. Gründungsmitglied der „Religionen für den Frieden Heilbronn-Franken“.

Bei der Zukunftskonferenz in Weinsberg habe ich Geschmack an der Kommunalpolitik bekommen. Ich möchte mich besonders für Nachhaltigkeit einsetzen.

In meiner Freizeit spiele ich in den Musikgruppen „EcclesiJaZZ“ und „Soulconnection“ und tanze gern.

 

u.starke-gerster@ab-weinsberg.de

Rita Höpfer (Kandidatin der ABW für Grantschen):

49 Jahre alt, verheiratet, Mutter von 4 erwachsenen Kindern.

Selbständige Sport- und Gymnastiklehrerin, Kundalini Yoga Lehrerin und Theater- und Zirkuspädagogin.

Als selbständige Sport- und Gymnastiklehrerin bin ich seit Jahren als Kursleiterin für verschiedene Weinsberger Vereine tätig und weiß auch von daher wo vielen „der Schuh drückt“. Es sind oft die scheinbar kleinen Dinge, die uns Probleme bereiten und die sich häufig mit etwas gutem Willen schnell und unbürokratisch lösen lassen.

Das Miteinander der Generationen wird ein Prüfstein für unsere Zukunft sein. Das erfordert sowohl spezielle Angebote für die einzelnen Ziel- und Altersgruppen, als auch einen breiter und herzlicher geführten Dialog und vielfältige Begegnungen miteinander.

Ich bin durch meine Familie und meine Arbeit tief verwurzelt in Weinsberg und setze mich gerade auch deshalb für eine kulturelle und geistige Offenheit und Frische ein, die aber nicht die eigenen Werte und Ideen verleugnet.

Weinsberg darf lebendig sein und das gilt auch und besonders für seine Teilorte, die einen Großteil unserer Identität prägen.

Auch hier gilt: lokal handeln ohne dabei das Große, die anderen, das Miteinander zu vergessen. Eine solche Politik wird immer nachhaltig sein, wird sich am Wohl aller orientieren und versuchen der Verantwortung gegenüber unserer Umwelt gerecht zu werden.


^ bitte klicken! - © Michael Kilburg

Weinsberg hat seine Mitte verloren

In den letzten Jahren wurde viel Aufmerksamkeit und Geld in die Randbereiche der Stadt investiert.
Der historische Stadtkern, das sog. „Städtle“, vor allem der eigentlich wunderschöne Marktplatz schlummert im Dornröschenschlaf vor sich hin.
Maler Michael Kilburg hat schon vor Jahren seine Vision vom Marktplatz in wunderschönen Aquarellen zu Papier gebracht – passiert ist seitdem aber nicht sehr viel.
Die Stadt Weinsberg hat inzwischen das untere Eckhaus erworben.
Eine Möglichkeit ist natürlich, es abzureißen, um der Parkplatznot abzuhelfen.
Die Stadt könnte aber auch einen Anfang machen, um den Marktplatz aus dem Dornröschenschlaf zu wecken.
Entscheiden Sie selbst.

 

stimme.de/Geld-fuer-Sanierungsgebiete


Ökologische Modernisierung

 

Ein Windrad muss ja nicht unbedingt auf der Weibertreu stehen.

Alternative Standorte sollten sich aber finden lassen.

Ich bin für Ökostrom in städtischen Gebäuden und für Biogas;

für energiesparende LED-Straßenlampen;

für eine Renaturierung von Sulm und Stadtseebach;

für größere Artenvielfalt im Weinsberger Tal;

für die Erhaltung der wenigen geschützten Biotope und Naturdenkmale;

für Patenschaften von Bürgern für städtische Grünflächen;

für Car-sharing auch in Weinsberg!

 

Ulrich Starke-Gerster


mit freundlicher Genehmigung der Heilbronner Stimme

Protokoll des Findungstreffens vom 7.10.2013:

 

Unsere Anliegen:

  • Zukunftskonferenz 2030 – Halbzeitbilanz

  • Kultur:

  • kulturelles Leben (statt „Schlafstadt“)

  • Feste mit Vereinen/ Projektgrupppen

  • Herbstfest/ „Weinsberger Verführung“/ „Weinfestival“/ „Weinsberg live“

  • Burg: Mittelalter-Markt?

  • Soziales:

  • Einsatz für Jugendliche/ junge Menschen

        u. sozial Schwache

  • sozialer Wohnungsbau (statt weiteres „Läpple-Areal“)

  • 1. Arbeitsmarkt hat Vorrang vor 2. Arbeitsmarkt

  • lebenswerte Stadt:

  • Kinderförderung → Kinder sind willkommen!

  • für Jugendliche: z.B. Bikerpark

  • Attraktivität des „Städtle“ (Stadtentwicklung):

    → für Firmen (von außen, sich niederzulassen)

    → für Weinsberger (von innen, als Ort der Begegnung)

  • (neuere Entwicklung: zunehmender Internet-Einkauf)

  • Marktplatz sanieren

  • Fußgängerzone?/ Einbahnstraße?

  • Verkehrsplanung/ Lärmschutz (Autobahn)

  • Nachbarschafts-Feste fördern

  • Integration von Neubürgern

  • Bürgerbeteiligung/ Transparenz von Entscheidungen:

    → Internetplattform der Stadt

    → Öffentlichkeit von manchen Ausschüssen (im Rahmen der Gemeindeordnung)

  • Verwaltung sollte GR-Beschlüsse zügig umsetzen (und nicht absichtlich verzögern)

  • Mitteilungsblatt wieder öffnen für politische Diskussion

  • Stelle für bürgerschaftliches Engagement schaffen

  • Jahrgänge zwischen 35 u. 50 Jahren mehr ansprechen und aktivieren

  • Schulentwicklung

  • Kooperationen zwischen Schulen und Vereinen

  • Vereinsentwicklung

  • Sport-Vereine oder Trend zu Fitness-Studios?

  • Unterstützungskreis:

  • Blog einrichten

  • gedruckte Publikation regelmäßig veröffentlichen.

  • Unterstützungskreis als Zuarbeitende für GR-Fraktion

  • freie Gewissensentscheidungen der Gemeinderäte/-innen (kein Fraktionszwang),

  • aber Diskussion über Entscheidungen in Unterstützungskreis

  • Neue Liste – neuer Name!

 

 


Ideen der Zukunftskonferenz "Weinsberg 2030":