Die Grünen im Weinsberger Tal

Umweltminister Franz Untersteller in Obersulm:

Mi. 09.03.2016

Auf dem richtigen Weg für erneuerbare Energien

Zum Wahlkampfabschluss von Landtagskandidat Armin Waldbüßer besuchte der Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, Franz Untersteller (MdL), die Hofwiesenhalle in Obersulm-Willsbach. Sachlich fundiert berichtete er über grün-rote Erfolge der vergangenen fünf Jahre. Vier Mal Haushalt ohne Neuverschuldung, 400.000 Arbeitsplätze mehr und 300 freiwillige Gemeinschaftsschulen geschaffen - beeindruckende Zahlen,  die zeigen: Grün tut dem Land gut. Wohl überlegt sprach Untersteller aber auch Fehler der Landesregierung an. Im Bildungsbereich wollte man am Anfang zu viel ändern.

Zahlreiche Erfolge konnte er in seinem Ressort aufzeigen. So wurde der Atomausstieg begleitet, der Hochwasserschutz verbessert, ein Klimaschutzgesetz verabschiedet und man unterstütze  Häuslebauer und –sanierer durch Fördermittel. Zur Sprache kam natürlich auch Unterstellers Lieblingsthema: Der begonnene Ausbau der Windkraft. Nach Planungszeiten von drei bis fünf Jahren bei Windenergieprojekten fruchte der Ausbau nun - auch in Heilbronn-Franken, wie Armin Waldbüßer bestätigte.

Zum Ende seines gelungenen Vortrages beantwortete der Minister Fragen aus dem Publikum zur Förderung von Stromspeichertechnik, zum Rückbau des AKW Neckarwestheim oder zur Haltung der Landesregierung zum Freihandelsabkommen TTIP.  bf

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Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Alexander Bonde, zu Besuch bei Landtagskandidat Armin Waldbüßer

Am Dienstag, 02. Februar 2016 besuchte Minister Bonde den Biowarenladen „Runkelrübe Naturkost“ des grünen Landtagskandidaten Armin Waldbüßer in Obersulm-Willsbach. Herr Bürgermeister Tilman Schmidt begrüßte ebenfalls den prominenten Gast mit einer kurzen Ansprache und gab dem Minister neben einer Flasche Wein aus dem Gemeindeweinberg auch Aufgaben im Bereich Breitbandversorgung und Ortskernsanierung nach Stuttgart mit. Themen, die neben der Stärkung des ländlichen Raums, einer besseren Anbindung der Region an den Schienenfernverkehr und dem Klimaschutz ebenfalls für Armin Waldbüßer sehr wichtig sind.

Minister Alexander Bonde informierte die zahlreich anwesenden interessierten Bürger über erfolgreiche Projekte der Landesregierung in den letzten fünf Jahren. Hierzu gehören ein vierfach ausgeglichener Landeshaushalt, Ausbau von Bildungs- und Betreuungsmöglichkeiten, der gestartete Windkraftausbau sowie die Schaffung des Nationalparks Nordschwarzwald. Auch ging er auf kommende Herausforderungen in den nächsten Jahren sowohl landespolitisch als auch in seinem Ressort ein. Anschließend diskutierte er gemeinsam mit den Besuchern Themen wie Tierschutz, Gemeinschaftsschulen, Weinbau in Steillagen und dem Nachtangelverbot. Armin Waldbüßer wünschte zum Schluss dem Minister viel Erfolg und Durchhaltevermögen im Wahlkampf sowie kreative Ideen für eine weitere Amtszeit.

Benjamin Friedle


Agnieszka Brugger – Friedenspolitik in unfriedlichen Zeiten

Auf Einladung von Landtagskandidat Armin Waldbüßer diskutierte die Bundestagsabgeordnete Agnieszka Brugger mit Wolf Theilacker (Friedensrat Heilbronn) und Werner Krepp (Freundeskreis Asyl Neckarsulm) am Donnerstag 21. Januar 2016 in Neckarsulm über Möglichkeiten zur Bekämpfung von Fluchtursachen.

Laut Agnieszka Brugger ist die Bekämpfung von Fluchtursachen in den Herkunftsländern die einzige Möglichkeit, der Flüchtlingskrise Herr zu werden. Hierzu skizzierte sie mehrere kurz- und langfristige Maßnahmen. Vorrangiges Ziel sollte sein, die Flüchtlingslager an syrischen Anrainerstaaten, in welchen sich derzeit Millionen Flüchtlinge befinden, mit genügend Nahrungsmitteln und sauberem Trinkwasser zu versorgen. Langfristig müssen der Klimawandel eingedämmt und die Wirtschafts- und Agrarstrukturen fairer werden. Hektisch organisierte Militäreinsätze hält sie auch aufgrund historischer Erfahrungen für den falschen Weg.

Werner Krepp übergab mehrere Bitten an die junge Bundestagsabgeordnete aus Ravensburg. Neben der bald anstehenden Anschlussunterbringung von Flüchtlingen sollte auch eine bessere Integration in Gesellschaft und Beruf zeitnah vom Bund auf den Weg gebracht werden. Armin Waldbüßer lobte das Engagement lokaler Asylinitiativen und erläuterte die Rahmendaten zur geplanten Anschlussunterbringung in Obersulm, welche mit mehreren Landes- und Bundesfördermitteln noch 2016 realisiert werden soll.

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